Die IG Bahnhof Ferenbalm-Gurbrü informiert

Logo IG Bahnhof Ferenbalm-Gurbrü, Unser LOGO, gestaltet von Andrea Romann

Die BLS Haltestelle (S5) darf nicht per Ende 2018 geschlossen werden, so wie der Kanton Bern das Ende März 2017 beschloss.

Wir betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner (aus den umliegenden Dörfern Jerisberghof, Ferenbalm, Wileroltigen, Gurbrü, Ried-Agriswil etc.) haben die IG Bahnhof Ferenbalm-Gurbrü gegründet, weil wir diesen Entscheid nicht einfach so hinnehmen wollen. Wir wehren uns für den Erhalt unseres kleinen Bahnhofs und haben auch schon einiges erreicht. Alle Details finden Sie auf dieser Webseite. Melden Sie sich unter Kontakt im Formular mit Ihrer Mailadresse an.... und wir halten Sie auf dem laufenden, was wir zur Rettung unseres Bahnhofs unternehmen wollen.
 

Ferenbalm-Gurbrü - Neuchâtel et retour, tous les jours

 

C'est Habib qui habite Ferenbalm-Gurbrü. Il prend le train 08.24 tous les jours pour aller à Neuchâtel, ou il fait des études de commerce au CFP - Centre de Formation. Tous les soirs retour en train à Ferenbalm-Gurbrü. Quand il ne s'occupe pas de ses études, il est partenaire dans une agence de voyage qui organise des treks dans le désert marocain.  www.desert-vie.com

Le grand problème maintenant: Comment va-t-il continuer les études quand la station Ferenbalm-Gurbrü sera fermée dans une année? Il ne possède pas de voiture.

Habib wohnt in Ferenbalm, studiert in Neuenburg und fährt jeden Werktag von Ferenbalm-Gurbrü nach Neuchâtel. Wie soll er das bewerkstelligen, wenn der Bahnhof geschlossen wird in einem Jahr?

Uebrigens: Wenn er nicht gerade studiert, ist er Teilhaber eines Reisebüros, spezialisiert auf Marokko-Wüsten-Reisen.

www.desert-vie.com

Die Pendler aus Muntelier erringen Teilerfolge 

Muntelier: Proteste der Pendler zeigen Wirkung
Zum Entwurf des Fahrplans sind beim Kanton alleine aus dem Seebezirk 500 Stellungnahmen eingegangen. Nun will der Kanton Lösungen suchen. Vor allem die Frühpendler dürfen hoffen
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Teilerfolg für die Muntelierer Pendler - Der Pendleraufstand hat sich gelohnt
Muntelier: Auch in Zukunft wird kurz vor sechs Uhr morgens ein Zug am Bahnhof Muntelier-Löwenberg in Richtung Bern abfahren. Die Bevölkerung von Muntelier hatte gegen die Streichung dieses ersten Morgenzuges mobilgemacht. Die Pendler befürchteten wesentliche Nachteile.
Freiburger Nachrichten; 25.08.2017
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Auch in unserer Nachbarschaft im Kanton FR gibt es Leistungs-Abbau und Anschlüsse, die gestrichen werden, z.B. in Galmiz und Muntelier.... 

Freud und Leid zum Fahrplan 2018
An der Station von Muntelier-Löwenberg werden künftig nicht mehr alle Züge anhalten.
Der Fahrplan 2018 bringt neben vielen Verbesserungen auch einige Verschlechterungen. Besonders betroffen ist Muntelier. Der Ammann hofft, dass sich möglichst viele Bürger zum Fahrplanentwurf äussern.
FN_20170610_Freud und Leid zum Fahrplan_
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Dreimal bestraft
Leserbrief von Thomas Baumgartner, Muntelier
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Hohn für Pendler aus Muntelier
Leserbrief von Manuel Inderbitzin, Muntelier
FN_20170610_Hohn für Pendler aus Munteli
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Bahnhof geschlossen - Rundschau, 29.03.2017, 20:55 Uhr

 

Bis Ende 2023 müssten die 1800 Bahnhöfe der Schweiz auch für Behinderte zugänglich sein. Doch den Bahnen scheint die Erfüllung des gesetzlichen Auftrags manchmal zu teuer. Die Schliessung eines Bahnhofs wird der Renovation oft vorgezogen. Zum Nachteil der Behinderten – und allen anderen Reisenden.

 

Video (der Abschnitt unsere Station betreffend befindet sich ca. bei Minute 8)

http://www.srf.ch/play/tv/rundschau/video/bahnhof-geschlossen?id=aba6b75d-ba91-46f7-962d-411d340d6472

 

 

BLS: Eine Minute Zeitgewinn anstatt behindertengerechter Bahnhof

 

2018 geht der Bahnhof Ferenbalm zu, wie die Privatbahn BLS und der Kanton Bern letzte Woche beschlossen haben. Der Bahnhof entspricht dem Behinderten- gleichstellungsgesetz nicht: Eine Million Franken hätte die Erhöhung des Perrons gekostet.

 

Die BLS bestätigt, vier ihrer total 119 Bahnhöfe zu schliessen. Alles Bahnhöfe im Kanton Bern, die nicht behindertengerecht sind: Grubenwald, Weissenbach, Faulensee und Ferenbalm. BLS-Infrastrukturchef Daniel Wyder rückt aber einen anderen Grund für die Schliessung in der Vordergrund: «Entscheidend für die Schliessung von Ferenbalm ist der Gewinn einer Minute Fahrzeit. Das führt zum Halbstundentakt auf der Linie Neuenburg-Bern.» Behindertengerechte Bahnhöfe seien der BLS wichtig; man baue 109 Bahnhöfe um (Übersicht aller Bahnhöfe der Schweiz in Tabellenform)

 

Quelle:http://www.srf.ch/news

 

Die grössten Trödler beim Bahnhofs-Umbau

 

Barrierefreies Reisen: Bis 2023 sollten alle Schweizer Bahnhöfe behindertengerecht sein. Neue Daten zeigen, dass zahlreiche Bahnhöfe nicht fristgerecht umgebaut werden. Wer trödelte – und wo noch die meisten Umbauten nötig sind.

 

http://www.srf.ch/news/schweiz/die-groessten-troedler-beim-bahnhofs-umbau Quelle: 29. März 2017, SRF.ch

Klagen gegen Bahnhofsschliessungen

Die Geschichte des Bahnhofs Ferenbalm (BE) ging bis nach Hollywood. Jetzt will ihn die BLS schliessen. Recherchen der «Rundschau» zeigen: Insgesamt sollen 40 Bahnhöfe geschlossen statt behindertengerecht umgebaut werden. Dagegen regt sich Widerstand.

 

http://www.srf.ch/news/schweiz/klagen-gegen-bahnhofsschliessungen

«La femme et le TGV»-Star Sonja Schmids Liebe für Züge geht weiter: «Ich kämpfe für mein Bahnhofshüsli»

 

Sonja Schmid ist die Frau, die zum Oscar-nominierten Film «La femme et le TGV» inspiriert hat. BLICK traf die sympathische Bernerin zu Hause in Ferenbalm und erfuhr, warum Schmid heute für ihren Bahnhof kämpft.

Schmid hofft: Wenn der Film den Oscar gewinnt, darf vielleicht auch ihr Bahnhof bleiben. «Selbst wenn der TGV in all den Jahren nie hier angehalten hat, hängt mein Herz an diesem Häuschen», sagt sie.


http://www.blick.ch/people-tv/schweiz/la-femme-et-le-tgv-star-sonja-schmids-liebe-fuer-zuege-geht-weiter-ich-kaempfe-fuer-mein-bahnhofshuesli-id6278916.html

Endlich guckt die BLS in die Röhre
Der Bau des Rosshäuserntunnels tritt in eine neue Phase: Die BLS beginnt mit dem Einbau der Bahntechnik. Ab September 2018 sollen die ersten Züge fahrplanmässig durch den 2,1 Kilometer langen Tunnel fahren.
Dank dem neuen Tunnel wird der Fahrplan stabiler. Zusätzliche Verbindungen wird es aber erst in einer späteren Phase geben. Auf Dezember 2018 verschwindet jedoch die Haltestelle Ferenbalm-Gurbrü.
BZ_20170705_Endlich guckt die BLS in die
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Schliessungs-Gegner setzen auf neues Angebot
Der Bahnhalt Ferenbalm-Gurbrü weicht einer Buslinie
BZ_20170330_Schliessungs-Gegner setzen a
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Ferenbalm-Gurbrü - Am Schluss gaben sogar die Kämpfer das Bahnhöfli auf
Der Kampf war vergebens, am Donnerstag hat der Grosse Rat das Ende des Bahnhalts in Ferenbalm-Gurbrü per Ende 2018 beschlossen. Oppositionslos.
FN_20170330_Bus_statt_Zug_Schwaar.pdf
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Grossräte kämpfen für Bahnstation

 

Die angekündigte Schliessung der Bahnstation Ferenbalm-Gurbrü rückt näher. Nun wollen drei Grossräte aus der Region politischen Druck aufbauen, um wenigstens den Fahrplan der neuen Buslinie zu verbessern.


Sandro Sprecher, Freiburger Nachrichten; 12.01.2017, Seite 11,

 

 

Foto: Grossrat Daniel Schwaar (rechts) setzt sich mit Ueli Balmer und Andrea Niklaus für den Erhalt der Bahnstation Ferenbalm ein.

 

FN_20170112_BE_Grossraete_kaempfen_fuer_
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Die Züge halten noch zwei Jahre

 

Im März besiegelt der Grosse Rat wohl das Ende der BLS-Halte­stelle Ferenbalm-Gurbrü. 2018 soll es so weit sein – drei Grossräte kämpfen dafür, dass wenigstens der Bus­ersatz besser wird als geplant.

http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/die-zuege-halten-noch-zwei-jahre/story/30664500

Von Ferenbalm - Gurbrü nach Hollywood - Timo von Gunten "La femme et le TGV"  

 
Jane Birkin, die französische Schauspielerin spielt die Frau aus der Gemeinde Ferenbalm-Gurbrü im bernischen Seeland, die 16 Jahre lang mit einem Schweizer Fähnchen den TGV Lokführern winkte und Guetsli für sie backte. 


https://chkulturpur.blogspot.ch/2016/12/von-ferenbalm-gurbru-nach-hollywood.html

Medienmitteilung vom 13.09.2016: BDP fordert den Erhalt des Bahnhofs Ferenbalm-Gurbrü

Die BDP Kanton Bern fordert vom Regierungsrat die Zugshaltestelle Ferenbalm-Gurbrü aufrecht zu erhalten und mindestens im regionalen Angebotskonzept öffentlicher Verkehr 2018-2021 zu belassen.

 

Der Bahnhof Ferenbalm-Gurbrü am unteren Ende des ehemaligen Laupenamtes stellt eine wichtige Anbindung an den öffentlichen Verkehr für die Bevölkerung von Ferenbalm, Gurbrü, Golaten und Wileroltigen dar. Insbesondere für den Berufspendlerverkehr ist diese Haltestelle attraktiv, die Pendler profitieren heute von der schnellen Erreichbarkeit der Agglomeration Bern. Mit der Schliessung des Bahnhofs erhöhen sich die Fahrzeiten nach Bern massiv. Das geplante Ersatzbusangebot verschlechtert das ÖV-Angebot für die peripher gelegenen Gemeinden noch stärker. Damit wird das Auto gegenüber dem ÖV attraktiver. Die BDP will den Regierungsrat beauftragen, dass er die bisherige Zugshaltestelle Ferenbalm-Gurbrü aufrecht erhält und mindestens im regionalen Angebotskonzept öffentlicher Verkehr 2018-2021 zu belassen.

 

Auskunft: Daniel Schwaar, Grossrat, 079 246 66 02

MM_Ferenbalm-Gurbrü_13.09.2016.pdf
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Auch andere Gemeinden in der Schweiz haben Bahnhofsorgen.... z.B. Hüttlingen TG - SBB: Warten aufs Häuschen
Ein zusätzlicher Stopp liegt nicht drin, er nähme den Schnellzügen die freie Bahn.
In Hüttlingen TG ist man grundsätzlich geduldig. Sehr geduldig. Zum Beispiel, was das Wartehäuschen am Bahnhof betrifft. Seit 2004 freut man sich darauf, auf eines mit Billettautomat und neuen Veloständern. Doch auch in der kleinen Thurgauer Gemeinde ist die Geduld irgendwann zu Ende. Spätestens dann, wenn auf einmal andere Wartende ihre Wartehäuschen zuerst bekommen.
huettlingen.pdf
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Was bei uns bald nicht mehr möglich ist, geht problemlos in Japan!
Au Japon, une gare continue de fonctionner pour une seule passagère

 

http://www.nautiljon.com/actualite/daily+life/au+japon,+une+gare+continue+de+fonctionner+pour+une+seule+passag%C3%A8re-5513.html

Artikel vom 2.Juni 2015 im Bund: Barbara besucht Barbara — 50 Mineure jubeln

http://www.derbund.ch/bern/region/Barbara-besucht-Barbara--50-Mineure-jubeln/story/13512175

 Die BLS feiert im Westen von Bern den Durchschlag des Rosshäuserntunnels. Der instabile Fels erforderte ein Sprengverfahren, das den Bau um eineinhalb Jahre verlängerte und um 75 Millionen Franken verteuerte.

Der für uns relevante Teil ist erst am Schluss: 90 Sekunden schneller 

Seit Frühling 2013 baut die BLS den fast zwei Kilometer langen Tunnel zwischen Mauss und Rosshäusern. Ende 2018 soll er in Betrieb gehen. Der doppelspurige Tunnel ersetzt den 110-jährigen einspurigen Tunnel. Dieser hätte saniert werden müssen. Mit den zwei Spuren zwischen Bern und Neuenburg will die BLS Zeit gewinnen und die Kapazität erhöhen. Allein der Tunnel führt zu einem Zeitgewinn von anderthalb Minuten. Aber auch auf der übrigen Strecke werden die Züge zwischen Bern und Neuenburg Zeit gewinnen, weil sie im Vergleich zu heute auf manchen Abschnitten viel schneller fahren können.

 

Fazit für unsere IG Bahnhof Ferenbalm-Gurbrü:

1) die berühmte "Minute" wird eingespart, es hat sogar noch weitere Zeitreserven....
(Da hiess es doch von der BLS immer, der Bahnhof muss geschlossen werden,  da wir eine Minute (!) zu wenig Reserve im Zeitfahrplan haben)

2) Eröffnung des Tunnels erst 2018 (Können wir definitiv auf Verlängerung hoffen?) 

3) 75 Millionen Franken Mehrkosten (Und da hat es gar nichts übrig für die minimale Anpassung unseres Bahnhofs?)

Good News für die Station Ferenbalm-Gurbrü:

 

Der Vortrag der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) zum Beschluss über das Angebot im öffentlichen Verkehr für die Fahrplanperioden 2014–2017 sieht vor, den Bahnhalt Ferenbalm-Gurbrü im Dezember 2016 aufzuheben. Wegen Verzögerungen beim Bau des Rosshäuserntunnels wird sich diese Umstellung voraussichtlich auf Mitte 2018 verschieben.

Details finden Sie hier:

 

http://www.bernmittelland.ch/de/themen/verkehr/sektorwest/projekte/Busersatz-Ferenbalm-Gurbrue.php

 

Haltestelle Ferenbalm-Gurbrü - Rundkurs-Bus statt Halt in Ferenbalm - FN 02.10.2014

 

Die Buslinie für den Ersatz der Haltestelle Ferenbalm-Gurbrü erschliesse die Ortschaften besser, heisst es bei der Regionalkonferenz Bern-Mittelland. Der Bus sei «ganz klar eine Verschlechterung», meint hingegen Andreas Boldt, Sprecher der IG Bahnhof Ferenbalm-Gurbrü.

 

Ein kleiner Trost bleibt Boldt und der IG: Weil sich der Bau des Rosshäuserntunnels verzögert, wird der Bahnhalt Ferenbalm-Gurbrü nicht wie angekündigt bereits im Dezember 2016 geschlossen, sondern voraussichtlich erst auf Mitte 2018.

 

Link zum Artikel:

http://www.freiburger-nachrichten.ch/nachrichten-bern-nachbarschaft/rundkurs-bus-statt-halt-ferenbalm

 

 

Schliessung des Bahnhofs Ferenbalm-Gurbrü

 

Original-Leserbrief von Andreas Boldt an die Berner Zeitung, der leider gekürzt wurde (siehe unten)

 

 

Die Regionalkonferenz kündet an, dass in der Region zwischen Gümmenen und Kerzers eine neue Buslinie entstehen soll. Einige Teile von Ferenbalm erhalten endlich einen öV-Anschluss. Zudem wird in Gümmenen für viel Geld der Bahnhof totalsaniert. In Rosshäusern ist das bereits geschehen und es wird erst noch der Halbstundentakt eingeführt. Und auch der Regioexpress Bern-Neuchâtel soll erweitert werden. Das tönt doch alles positiv. Der Ausbau des öV ist zu unterstützen und den Anwohnern sind die besseren Verbindungen zu gönnen. 

 

Was dabei aber verschwiegen wird: Irgendjemand muss dafür den Preis bezahlen. In diesem Fall sind es die nördlichen Teile der dezentralen Gemeinde Ferenbalm und die angrenzenden Dörfer. Der bestehende S-Bahn-Halt wird gestrichen und durch eine Buslinie ersetzt, die so unbrauchbar ist, dass sie mangels Nutzung schon bald gekürzt werden wird. Denn wer benützt schon in Zukunft den öV, wenn sich die Fahrzeit von 20 auf 40 verdoppelt, man zudem umsteigen, auf eine Infrastruktur an den Haltestellen (Unterstand, Licht, Veloständer) verzichten und vielleicht noch mehr dafür bezahlen muss? Aber damit sind halt keine Schlagzeilen zu machen. Oder haben Sie schon mal eine Regierungsrätin oder einen Gemeinderat gesehen, die sich in den Medien ablichten lassen, wie sie vor Ort präsent sind und eine Haltestelle schliessen?

 

Vom eigenen Gemeinderat im Stich gelassen hat die IG Bahnhof Ferenbalm-Gurbrü versucht, auf die öV-Planung Einfluss zu nehmen. Noch im Frühjahr hat uns der Regierungsrat versichert, die Schliessung sei noch nicht definitiv beschlossen. Trotzdem ging die Studie der Regionalkonferenz wie selbstverständlich davon aus. Ein Einbezug der benachbarten Gebiete des Kantons Fribourg wurde als "nicht zuständig bzw. nicht nötig" abgelehnt, obwohl von dort nachweislich einige Bahnnutzer kommen. Ein Ertrags-Kosten-Vergleich der verschiedenen Varianten Bahn-Bus wurde nicht gemacht, weil die Regionalkonferenz dafür offenbar nicht zuständig ist, sondern Kanton und Gemeinden. So ist beispielsweise die Gemeinde zuständig für die Infrastruktur an den Haltestellen. Weiss die Gemeinde, was da auf sie zukommt? Gemessen an der bisherigen Haltung der Gemeinde Ferenbalm kann diesbezüglich gar nichts erwartet werden. Wie kann es sein, dass eine Behörde etwas entscheidet, für das eine andere bezahlen muss? Es ist unverständlich, wie auf diese Art ein seriöser, neutraler, ökonomisch und ökologisch sinnvoller Entscheid gefällt werden kann, der auch die Bedürfnisse der Bevölkerung in den Randgebieten berücksichtigt.

 

Der Bahnhof Gümmenen wird in den nächsten Jahren aufwändig umgebaut. Dafür sind offenbar 20 Millionen Franken problemlos vorhanden. Aber für die Sanierung unserer Haltestelle ist eine einzige Million beim besten Willen nicht aufzutreiben. Oder fehlt es vielleicht an diesem "besten Willen"? Im letzten Jahr haben wir gegen 1500 Unterschriften für den Erhalt des Bahnhofs gesammelt (zum Vergleich: Ferenbalm hat 1256 Einwohner). Die Petition ist beim Kanton folgenlos in der Schublade verschwunden. Die versprochene Information steht bis heute aus. Auf regionaler und kommunaler Ebene wurde die Petition kaum zur Kenntnis genommen. Auch wenn man den Entscheid zur Bahnhofsschliessung letztlich akzeptieren muss, das Vertrauen in die Behörden fördert das Vorgehen nicht. Bei der nächsten Wahl werden sich einige Stimmbürger wohl daran erinnern.

 

Andreas Boldt, Ferenbalm

 

 
Gekürzter Leserbrief zum Artikel "Diese Buslinie soll den Bahnhalt ersetzen" in der BZ vom 18.09.2014 

 

«Irgendjemand muss bezahlen»

 

Die Regionalkonferenz kündet an, dass in der Region zwischen Gümmenen und Kerzers eine neue Buslinie entstehen soll. Einige Teile von Ferenbalm erhalten endlich einen ÖV-Anschluss. Zudem wird in Gümmenen für viel Geld der Bahnhof totalsaniert. In Rosshäusern ist das bereits geschehen, und es wird erst noch der Halbstundentakt eingeführt. Das tönt doch alles positiv. Der Ausbau ist zu unterstützen, und den Anwohnern sind die besseren Verbindungen zu gönnen. Was dabei aber verschwiegen wird: Irgendjemand muss dafür den Preis bezahlen. In diesem Fall sind es die nördlichen Teile der dezentralen Gemeinde Ferenbalm und die angrenzenden Dörfer. Der bestehende S-Bahn-Halt wird gestrichen und durch eine Buslinie ersetzt, die so unbrauchbar ist, dass sie mangels Nutzung schon bald gekürzt werden wird. Der Bahnhof Gümmenen wird in den nächsten Jahren aufwendig umgebaut. Dafür sind offenbar 20 Millionen Franken problemlos vorhanden. Aber für die Sanierung unserer Haltestelle ist eine einzige Million beim besten Willen nicht aufzutreiben.

 

Für 2016 ist die Aufhebung der Bahnstation Ferenbalm-Gurbrü geplant. Die RKBM hat mit den betroffenen Gemeinden eine Studie für ein Busersatzangebot für den Raum Ferenbalm-Gurbrü erarbeitet. 


Die IG Ferenbalm-Gurbrü hat eine Stellungnahme dazu erarbeitet:

Busersatz Ferenbalm-Gurbrü - Planungsstudie Schlussbericht der Begleitgruppe
.
140212_Busersatz-Ferenbalm-Gurbrue_Beric
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Stellungnahme der IG Bahnhof Ferenbalm-Gurbrü zur Planungsstudie Busersatz Ferenbalm-Gurbrü
Unsere Stellungnahme zur Planungsstudie "Busersatz Ferenbalm-Gurbrü" der Regionalkonferenz Bern-Mittelland
.
Stellungnahme_Busersatz.pdf
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Neuer BZ Artikel vom 25. März 2014: 

 

Haltestelle Ferenbalm-Gurbrü soll geschlossen werden

 

http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Haltestelle-FerenbalmGurbrue-soll-geschlossen-werden/story/18859262

Logo IG Bahnhof Ferenbalm-Gurbrü

Auch die Berner Politik beschäftigt sich mit unserem Bahnhöfli, zuletzt am 04.09.2013 an

der Septembersession 2013 im Grossen Rat des Kantons BE.
  

http://www.gr.be.ch/gr/de/index/geschaefte/geschaefte/suche/geschaeft.gid-643ce7a62e194cda9c3e9ea171351b45.html

 

 

Momentaufnahme BLS Bahnhof Ferenbalm-Gurbrü am 12. September, 2013: Zug 07.32 Richtung Bern:

Einsteiger: 9 Personen (7 zu Fuss oder per Velo, 2 per Auto, aus der Region, BE und FR Kennzeichen)

Aussteiger: 19 Personen (1 Schulklasse, auf einer Wanderung, aus Richtung Kerzers kommend)

Total: 28 Personen - schon mehr als 1/3 der Tagesstatistik (80 Personen) mit einem einzigen Zug!

Frage: Wo werden all diese Leute im Jahre 2016 - nach der Stillegung des Bahnhofs - ein- und aussteigen? 

Sommer 2013: Samstagabend, Bahnhof Ferenbalm-Gurbrü

 

Grad von einer viertägigen Velotour aus dem Waadtland und französischem Jura heimgekehrt. Da ist man doch froh, wenn man ganz in der Nähe des Wohnorts aus dem Zug steigen kann......ohne noch Steigungen von Gümligen oder Kerzers her zu überwinden.

 

Und, liebe BLS: 

2 Halbtax-Billette Cossonay VD - Ferenbalm-Gurbrü, inkl. 2 Velotageskarten immerhin Fr. 52.-- !

Aufhebung Bahnhalt Ferenbalm-Gurbrü und Planung eines Busersatz-

angebots - Info der Gemeinde Ferenbalm

 

Quelle: http://www.ferenbalm.ch/topic9252.html

 

Die Infrastruktur im Bahnhof Ferenbalm-Gurbrü (Perronlängen, -höhen und baulicher Zustand) entspricht nicht mehr den heutigen und zukünftigen Anforderungen. Weiter wird ein Halt der S-Bahnzüge in Ferenbalm-Gurbrü in den kommenden Fahrplankonzepten nicht mehr möglich sein. Der Grund dafür liegt in der nötigen Fahrzeit zwischen Gümmenen und Kerzers, wo jeweils Kreuzungen mit den Gegenzügen stattfinden werden, die keine Verzögerung erlauben.Der Bahnhof Ferenbalm-Gurbrü wird gegenwärtig täglich (Mo - Fr) von ca. 40 Personen benützt (80 Ein- und Ausstiege). Es ist davon auszugehen, dass die ca. 20 kostenlosen Parkplätze von Bahnreisenden genutzt werden, die auch einen alternativen Einstiegsort benützen könnten. Aus diesen Gründen ist das kantonale Amt für öffentlichen Verkehr zur Einsicht gelangt, dass der Bahnhalt Ferenbalm-Gurbrü im Dezember 2016 (Inbetriebnahme des Rosshäuserntunnels) durch ein adäquates Busangebot ersetzt werden soll. Dieses kann dazu beitragen, bestehende Erschliessungsdefizite (z.B. die Anbindung der Ortsteile Biberen und Rizenbach) zu verbessern. Die Planung soll unter Einbezug aller betroffenen Gemeinden erfolgen.

 

Am Montag, 11. März 2013, 20:00 Uhr, fand für die betroffene Bevölkerung im Gemeindesaal Gurbrü ein Informationsanlass statt. Die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden Gurbrü, Wileroltigen und Ferenbalm wurden mittels Flugblatt in sämtliche Haushalte dazu eingeladen.

 

Anlässlich des Informationsanlasses überreichte die IG Bahnhof Ferenbalm-Gurbrü den Kantonsvertretern zu Handen von Regierungsrätin Barbara Egger eine Petition für den Erhalt der Haltestelle Ferenbalm-Gurbrü. Die Anliegen der IG werden vom Kanton zurzeit fundiert geprüft.

 

 

 

Hier liegt der BLS Bahnhof Ferenbalm-Gurbrü:

Man kann von Ferenbalm-Gurbrü in 2 Stunden per Zug+Postauto nach Bürchen VS reisen. Einfach genial.

Noch kann man von Ferenbalm-Gurbrü aus Exkursionen und Reisen unternehmen, z.B. an die ART Basel.

IG Ferenbalm-Gurbrü - BLS Bahnhof Ferenbalm-Gurbrue - Station, Haltestelle, arrêt, train-stop, Photo von John Romann
BLS-Bahnhof Ferenbalm-Gurbrü - Infoschalter

 

Noch hält der Zug hier 1 x pro Stunde in jede Richtung, was uns Anwohnern eigentlich genügt.... Und damit soll per Ende 2018 Schluss sein????

21. November 2013, 15.32; Zug nach Bern
IG Bahnhof Ferenbalm-Gurbrü

21.11.2013, 15.32; Zug nach Bern